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Grundregeln bei Zahlungsschierigkeiten

  • Nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Gläubiger auf und erklären Sie ihm Ihre Schwierigkeiten. Besuchen Sie ihn, rufen Sie ihn an oder schreiben Sie ihm einen Brief. Falls die Person mit der Sie sprechen nicht hilfsbereit oder entscheidungsbefugt wirkt, lassen Sie sich mit einem Vorgesetzten verbinden, der evtl. in der Lage ist, Sie zu verstehen.
  • Nehmen Sie zu jedem Gläubiger Kontakt auf. Falls Sie nur mit einigen Gläubigern Vereinbarungen zur Rückzahlung eines reduzierten Betrages treffen, können Sie erneut in Schwierigkeiten geraten.
  • Stellen Sie einen Haushaltsplan auf. Nehmen Sie diese Ausgaben- und Einnahmesituation zur Hilfe, wenn Sie Ihrem Gläubiger über Ihre Zahlungsschwierigkeiten berichten.
  • Wenn absehbar ist, dass Sie Ihre Miete nicht bezahlen können, sollten Sie sofort zum Sozialamt gehen. Das Sozialamt kann Ihre Mietrückstände übernehmen, wenn Sie dadurch Ihre Wohnung behalten können.
  • Auch wenn Sie Ihre Strom- und Heizungsrechnung nicht mehr zahlen können und eine Stromsperre droht, sollten Sie sich an das Sozialamt wenden, um einen Antrag auf Übernahme von Energieschulden zu stellen.
  • Legen Sie Ihren Haushaltsplan zu Grunde, wenn Sie einen Betrag zur Abzahlung Ihrer Schulden vereinbaren. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn der übrigbleibende Betrag, den Sie aufbringen können, gering erscheint. Gläubiger bevorzugen kleine, regelmäßige Raten vor unrealistischen Angeboten, die dann doch nicht eingehalten werden können.
  • Stellen Sie einen Antrag nach § 850 f ZPO, d.h. Erhöhung des pfändungsfreien Betrages, wenn Sie außergewöhnliche Belastungen (bes. Ernährung, Kurkosten, Fahrtkosten zur Arbeit usw.) haben. Der Antrag ist bei Ihrem Amtsgericht in der Rechtsantragsstelle abzugeben. Nähere Information erhalten Sie von einer Schuldnerberatungsstelle.
  • Ignorieren Sie nicht Ihr Schuldenproblem. Es erledigt sich nicht von selbst! Und je länger Sie es verdrängen, umso schlimmer wird es.
  • Ignorieren Sie keine Briefe Ihrer Gläubiger. Beantworten Sie immer die Briefe. Geben Sie nicht auf, Rückzahlungsvereinbarungen zu erreichen, selbst wenn es sich dabei um schwierige Gläubiger handelt.
  • Machen Sie sich immer Kopien von Briefen, die Sie schreiben und verschicken oder die Sie erhalten.
  • Bei Fragen wenden Sie sich an uns, wir unterstützen Sie und finden passende Lösungen aus der Schuldenfalle.
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